Freitag, 12. Juni 2026
Einlass: 17:30 Uhr (Lesung: 18:00 Uhr)
Ort: Freilichtmuseum Wander Bertoni, Winden am See, Gritsch Mühle 1
Eintritt: freie Spende
SCHAUMAMOI und das Freilichtmuseum WANDER BERTONI laden herzlich zu einer Lesung mit Eva Schreiber ein. In der wunderbaren Atmosphäre des letzten Ateliers von Wander Bertoni, in der sogenannten Gipsothek, wird Eva aus ihrem neuen Buch Wenn es Nacktschnecken regnet lesen.
Im Anschluss gibt es ein gemütliches Beisammensein bei Wein und Gebäck und die Möglichkeit zum Austausch mit der Autorin und Besucher:innen. Der Verlag edition lexliszt12 wird mit einem Büchertisch vertreten sein, und Eva wird auch gerne Bücher signieren.
Eva Schreiber ist Mitglied unseres Vereins SCHAUMAMOI und vielen von Euch als Fotojournalistin beim Mühlentag oder beim Kunsterlebnis begegnet. Wir sind stolz, dass wir sie Euch nun als Windener Autorin präsentieren können und freuen uns auf eine ganz besondere Lesung an einem ganz besonderen Ort.
Wir danken dem Freilichtmuseum WANDER BERTONI für die großzügige Unterstützung unseres Vereines und freuen uns, dass so die Tradition der gemeinsamen Veranstaltungen in der Mühle weiterleben kann, im liebevollen Andenken an Waltraud und Wander Bertoni.
Über das Buch
In Eva Schreibers zweitem Kurzgeschichten-Band geht es um die Kalamitäten und Grotesken des Online-Datings, Beziehungen werden geknüpft und aufgelöst, begleitet von mehr oder weniger Drama. Da zeigen sich bereits kurz nach dem Einzug ins heiß ersehnte Eigenheim erste feine Risse im nachbarschaftlichen Geflecht. Dort macht allerlei Getier den ambitionierten Junggärtnern das Leben schwer. Der Nacktschneckenregen wird zum Sinnbild für das Unkalkulierbare im Leben. Die Autorin verlässt mit ihren Figuren sicher geglaubten Boden. Das Unvorhersehbare zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichten, und es bleibt die Frage: Was nun?
Während die Taranteln in der Abenddämmerung kamen, krochen die Schnecken früh am Morgen, wenn das Gras noch nass war, aus ihren Löchern. Zu Hunderten. Zu Tausenden. Die Gärten waren bald mit Schleim überzogen, er glitzerte im Morgenlicht und trocknete während des Tages und ließ alles Lebendige unter einem feinen harten Häutchen erstarren (Aus der Kurzgeschichte: Wenn es Nacktschnecken regnet)
Über die Autorin
Eva Schreiber wurde 1962 geboren und wuchs in Mannersdorf am Leithagebirge in Niederösterreich auf. Sie studierte Publizistik und Politikwissenschaft und war Pressereferentin und Konsumentenschützerin in den Arbeiterkammern NÖ und Burgenland. Seit 2003 lebt Eva Schreiber in Winden am See im Burgenland, seit 2018 ist sie freie Autorin.
Erste Veröffentlichungen waren 2017 Nobody saw me writing this über die Künstlerin Fria Elfen (ORF Burgenland) sowie die Kurzgeschichte Leermeldung (Shortlist Ö1-Literaturwettbewerb 2017). Mit Trude und Amalie gewann sie 2019 den Literaturpreis der Energie Burgenland. Für die Lockdown-Miniaturen erhielt sie 2021 ein Arbeitsstipendium des Landes Burgenland. Ihre erste Buchveröffentlichung Eine Ahnung vom Ende des Glücks wurde 2022 mit dem Kery-Preis ausgezeichnet. Eva Schreiber veröffentlicht Beiträge in Zeitschriften und Anthologien und ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Ende Mai 2026 erscheint in der edition lexliszt12 ihr zweiter Kurzgeschichten-Band Wenn es Nacktschnecken regnet.